Methodik
Alle Zahlen auf FreelancerJury entstehen aus öffentlichen Projekt- und Stellenausschreibungen und werden in der API berechnet, nicht geschätzt. Hier steht, wie das geschieht und wo die Grenzen liegen.
Datenquelle
Die Marktdaten stammen aus dem Projektfeed von Nexus: öffentlich einsehbare Projekt- und Stellenausschreibungen für Freelancer. Neue und geänderte Ausschreibungen werden laufend übernommen und automatisch ausgewertet (Skills, Seniorität, Arbeitsort, Vertragsart, Stundensatz). Die Auswertung nutzt ein KI-Modell und kann im Einzelfall irren.
Eine Ausschreibung zählt nur einmal. Dieselbe Ausschreibung erscheint oft bei mehreren Vermittlern; als Dublette gilt ein Projekt mit gleichem Titel, gleichen Skills und gleicher Kategorie, das kurz nach dem ersten Fund erscheint.
Gezählt werden Ausschreibungen der letzten 90 Tage aus acht IT-Kategorien: Software-Entwicklung, DevOps & Cloud, AI & Machine Learning, Data & Analytics, IT-Infrastruktur & Security, SAP & ERP, QA & Testing sowie Projektmanagement & Beratung. Ausschreibungen ohne erkannte Kategorie fehlen, die Zahlen sind deshalb eine Untergrenze.
Die Zahlen werden einmal pro Woche (montags) als Snapshot berechnet. Skill-Seiten und Kategorie-Seiten zeigen den Stand dieses Snapshots („Stand: KW …“) und ändern sich bis zum nächsten nicht.
Kennzahlen
- Ausschreibungen: Zahl der Ausschreibungen im 90-Tage-Fenster, in denen der Skill oder die Kategorie vorkommt.
- Nachfrageanteil: Anteil an allen IT-Ausschreibungen des Fensters. Er ist die Leitkennzahl und etwas anderes als die reine Anzahl: Wächst der Datenbestand insgesamt, kann der Anteil eines Skills sinken, obwohl mehr Ausschreibungen vorliegen.
- Trend: Veränderung des Nachfrageanteils gegenüber den 90 Tagen davor (Vorquartal). Ein Trend erscheint nur, wenn der Vorzeitraum mindestens 15 Ausschreibungen hat.
- Aufsteiger: Skills mit mindestens 30 Ausschreibungen in beiden Zeiträumen, positivem Trend und mindestens 10 Ausschreibungen mehr als im Vorquartal.
- Mindestbasis: Eine Skill-Seite gibt es ab 30 Ausschreibungen. Eine Kategorie-Seite wird nur indexiert, wenn die Kategorie mindestens 100 Ausschreibungen und mindestens 3 Skills mit eigener Seite hat. Teilangaben wie die Remote-Quote oder die Vertragsarten erscheinen erst ab 30 Angaben, die mindestens 30 % der Ausschreibungen ausmachen.
Stundensätze
Gezeigt werden nur echte Stundensätze, die in Ausschreibungen genannt sind (als Angabe im Feld, als Stundenbudget oder im Text). Umgerechnete Jahresgehälter werden nicht beigemischt, weil sie als Angestelltenwerte systematisch unter Freelancer-Sätzen liegen.
Median und mittlere 50 % (der Bereich zwischen dem 25. und dem 75. Perzentil) erscheinen erst ab 30 Stundensätzen. Darunter steht „zu wenig Daten“, oder der Abschnitt entfällt.
Nur ein kleiner Teil der Ausschreibungen nennt überhaupt einen Satz. Der Median beschreibt deshalb die Ausschreibungen, die einen Satz nennen, nicht den ganzen Markt.
Urteil und Market Fit
Der Market-Fit-Score reicht von 0 bis 100 und fasst vier Teilwerte zusammen: Skill-Fit, Aktualität, Positionierung und Knappheit. Verglichen wird dein Profil mit den Ausschreibungen, die zu deinem Schwerpunkt passen (deine wichtigsten Skills und deine Seniorität).
Score, Teilwerte und Befunde werden nach festen Regeln berechnet, nicht von einer KI geschätzt. Ein KI-Modell formuliert nur die Kurzbegründung des Urteils und darf dafür ausschließlich Zahlen und Skills aus der Berechnung verwenden.
Das Urteil ordnet den Score in vier Bänder ein: ab 80 „Starker Market Fit“, ab 65 „Solide“, ab 40 „Nachbesserung nötig“, darunter „Kritisch“. Fehlen für einen Teilwert belastbare Marktdaten (etwa zur Dauer, bis eine Ausschreibung vom Markt verschwindet), zählt er neutral.
Grenzen und Haftung
Ausschreibungen sind keine Aufträge. Die Auswertung zeigt, was am Markt gesucht wird, nicht, was tatsächlich vergeben oder bezahlt wird. Direktvergaben und nicht öffentliche Anfragen fehlen.
Die Datenbasis kann Verzerrungen enthalten, etwa durch die Auswahl der erfassten Börsen und Vermittler, durch Mehrfach-Einstellungen oder durch Fehler der automatischen Auswertung.
Alle Angaben dienen der Information. Sie sind keine Garantie für Aufträge, Auslastung oder Stundensätze und ersetzen keine individuelle Beratung.
Datenschutz beim CV
Die Zahlen der Skill- und Kategorie-Seiten werden aus Ausschreibungen berechnet, nicht aus hochgeladenen Lebensläufen. Wie dein CV verarbeitet, an Dienstleister übermittelt und wieder gelöscht wird, steht in der Datenschutzerklärung.